Rezensionen
zu "Logen, Clubs und Bruderschaften"
Aus den zahlreichen Buchbesprechungen bringen wir einige in Auszügen:
Rotary Magazin 5/2005, S. 68
"Dieser Gesamtüberblick ist konsequent auf die Interessen des Anschluß suchenden Nutzers hin konzipiert und geschrieben worden. "Es ist sinnvoll", so heißt es im Vorwort, "alle Clubs, Logen, Verbindungen und Bruderschaften, die um Mitglieder werben, kurz und objektiv (...) vorzustellen.(...)". Es folgen umfangreiche Darstellungen zu Hintergrund, Ausrichtung und Anforderung der einzelnen Vereinigungen, die in fünf Gruppen eingeteilt wurden: Serviceclubs, Industrie- und Businessclubs, Freimaurerlogen, das studentische Verbindungswesen, sowie Ritterorden und andere Ordens- und Logensysteme. Die zuverlässige (in Zusammenarbeit mit den Vereinigungen erarbeitete) Darstellung inkl. Zeittafeln, Adressen usw. ergibt ein nützliches Handbuch. (...)" ms
CORPS - Das Magazin 4/2004
"Einzigartiges Kompendium sämtlicher Logen, Bruderschaften, Verbindungen und Service-Clubs. Das Corpsstudententum ist angemessen und wohlwollend dargestellt. Durch die Darstellung der übrigen Organisationen entsteht ein guter Überblick, den man zur Kontaktaufnahme nutzen kann."
Gesamturteil: "Empfehlenswert"
ACADEMIA, Zeitschrift des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studentenverbindungen, Heft 1/2005
"Im Frühjahr 2004 wandte sich der Autor auch an den CV und bat um Informationen, die ihm bereitwillig zur Verfügung gestellt wurden. ... Biedermann ging eigentlich der Frage nach, was neben Staatsmännern immer mehr Führungskräfte aus Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft in Clubs. Logen und Bruderschaften führt. ... Der Leser wird nicht enttäuscht, erfährt er doch viele Einzelheiten über Serviceclubs, Industrie-, Wirtschafts- und Businessclubs, Freimaurerlogen, Ritterorden und andere Ordens- und Logensysteme. Erstaunlich, aber in jeder Hinsicht ehrlich ist die Tatsache, daß der Autor dem studentischen Verbindungswesen das längste Kapitel widmet und auch hier optisch faßbar eine gewisse Gewichtung vornimmt: Rekrutieren viele Clubs und Orden ihre Mitglieder erst, "wenn sie etwas geworden sind" (d.Verf.), so bilden die Studentenverbindungen vielfach diese ... zu dem aus, was sie später einmal werden." Nach einem längeren Zitat schließ die Rezension: "Sätze, mit denen eine CV-Image-Broschüre nicht besser beginnen könnte."
KIWANIS Nachrichten 3/2004, S. 27
"Edwin A. Biedermann stellt über 110 Organisationen vor. ... Jedem Kapitel geht ein kurzer historischer Abriß voraus, dann werden die Organisationen vorgestellt, und durch Namenserklärung, Darstellung der Ziele, des Mottos, der Zielgruppen und der Geschichte die Organisation näher beschrieben. Erfreulich ist das ausführliche, aktuelle Zahlenmaterial, das Biedermann zusammengetragen hat. Schließlich gibt der Autor die Anschriften der ständigen Büros sowie die Internetadressen und Websites der einzelnen Organisationen bekannt. Am Ende des Buches gibt es zu jedem Kapitel weiterführende Literaturhinweise. Der Autor bleibt streng sachlich und versucht nicht gesellschaftskritische Seitenhiebe anzubringen. Das Buch ist eine sehr umfangreiche, sachlich streng geordnete Materialsammlung, die bei objektiver Darstellung ohne subjektive Ab- und Aufwertungen dem Interessenten einen guten Überblick über "Gesellschaftsclubs" gibt. Potentielle neue Mitglieder können sich sehr gut und umfassend für ihre Entscheidung, wo sie Mitglied werden wollen, informieren. Für Mitglieder ist es eine Fundgrube von Details und Zusammenhängen, die nur wenigen bisher bekannt waren. Fazit: "Logen, Clubs und Bruderschaften" gehört in die Kategorie Nachschlagwerk und sollte in keinem Bücherregal fehlen."
ELEUSIS 2/2004, S. 54 (Zeitschrift des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus - AASR)
"Spätestens nach der Aufnahme in eine Freimaurerloge und der Antwort nach dem Selbstverständnis der Bruderschaft erinnern wir uns an andere Gemeinschaften, wie Rotary, Lions, Round Table usw. Möglicherweise wurden wir auch von Mitgliedern anderer Gemeinschaften angesprochen. Das Interesse, die Ziele, Zwecke und vor allem ergänzende Informationen zu den Gemeinschaften zu erhalten, ist geweckt. Nur - wer kann erschöpfend Auskunft geben? Sicherlich, das www. Aber wer nimmt sich schon die Zeit zum Surfen? So ist die Sisyphusarbeit von Edwin A. Biedermann anzuerkennen, mehr als 100 Logen, Clubs und Bruderschaften mit System und Akribie übersichtlich dargestellt zu haben. ... Jeweils zu den Kapiteln lesen wir eine Einführung, in der die Geschichte und die Entwicklungen der Vereinigungen erläutert wird nebst der Ziele und den Zielgruppen. Ergänzend finden sich zu den Kontaktadressen im Anhang sämtliche Internetadressen. Was einführend von der und über die Freimaurerei geschrieben wurde, erfreut alle Brr. Freimaurer. Ist es Biedermann doch gelungen, in knapper Form einen Darstellungsansatz zu verfolgen, der teils auf die historische Entwicklung, teils auf die Zielrichtung der Obedienzen und deren Grade Bezug nimmt. Für den profanen Leser ist zudem das Literaturverzeichnis eine Fundgrube weiterer Freimaurerliteratur. ... Sollte ein Büchergutschein noch nicht eingelöst sein, sei die Verwendung für dieses Buch von Biedermann empfohlen."
Hans-Udo Wolf
Studentenkurier 1/2005 (Zeitschrift der Dt. Gesellschaft für Studentengeschichte - GDS)
"Zu welcher Organisation gehört der Träger welcher Nadel am Anzug und welche Aufgaben und Ziele hat diese Institution? Nach der Lektüre von Biedermanns Buch kann man diese Frage sicher beantworten und ist für Networking-Aktivitäten deutlich besser gerüstet. In seinem über 300 Seiten starken Werk gibt Biedermann einen Überblick über Organisationsformen, denen allen gemeinsam ist, daß sie für Außenstehende etwas Geheimnisvolles umgibt. Für den Studentenhistoriker ist das Buch deshalb von Interesse, da in einer solchen Zusammenstellung gerade auch die Korporationen nicht fehlen dürfen. ... Für den Historiker interessanter als die ersten beiden Abschnitte ist der dritte über die Freimaurerei. Auch hier geht Biedermann nach bewährtem Schema vor: Erst gibt er einen Überblick über die Geschichte der Freimaurerei und deren Inhalte, dann analysiert er die Ziele der Freimaurer und gibt einen Überblick über die Entwicklung der Freimaurerei in Deutschland seit 1933. Letztlich stellt er die Richtungen der Freimaurerei dar und nennt berühmte Freimaurer. Nach dem in den ersten beiden Abschnitten bewährten Muster stellt Biedermann abschließend die wichtigsten Großlogen der Freimaurer vor. Das vierte und größte Kapitel des Buches beschäftigt sich mit dem studentischen Verbindungswesen. Ein erster Abschnitt berichtet von der Geschichte der Korporationen, wobei der Schwerpunkt ... auf die Jahre nach 1933 gelegt wurde. Besonders aufschlußreich ist dabei der Abschnitt über die Geschichte des Korporationswesens in der ehemaligen DDR. Anschließend skizziert Biedermann die Strukturen des Verbindungswesens und stellt besonders den Netzwerkgedanken, der z.B. in Altherrenstammtischen deutlich wird, heraus und gibt einen Überblick über die Prinzipien der Verbindungen, wobei der Autor gerade hier die Vielfalt des Korporationswesens deutlich herausstellt. ... Genauso wie in den anderen Kapiteln gibt Biedermann dann einen Überblick über die Organisationsformen des Korporationswesens indem er nicht nur die großen Korporationsdachverbände vorstellt. Zusätzlich werden Damenverbindungen und Schülerverbindungen vorgestellt. Nach einer kurzen Erklärung des Namens nennt Biedermann Prinzipien und Ziele des jeweiligen Dachverbandes, um dann auf Wahlspruch, Farben und Geschichte einzugehen. Abschließend nennt Biedermann berühmte Mitglieder, skizziert den aktuellen Bestand der Verbindungen und nennt Kontaktdaten. ... Im fünften Kapitel berichtet Biedermann von Ritter-, Ordens- und Logenorganisationen, die bisher noch nicht genannt wurden. ... Auch diese Organisationen analysiert Biedermann nach dem gleichen Schema wie oben skizziert."
Der Schlaraffia Zeyttungen", Heft 8/2004, S. 23
"Aus der gängigen, oft reißerisch aufgemachten Literatur über dieses Themenkreis sticht dieses akribisch recherchierte und seriös geschriebene Kompendium angenehm hervor. Der Verfasser ist zwar selbst kein Schlaraffe, hat aber das Kapitel über unseren Bund in Zusammenarbeit mit dem ASR beispielhaft objektiv verfaßt. Ansatzpunkt des Buches ist die Beobachtung, daß immer mehr Männer in verantwortungsvollen Positionen Mitglied in solchen Clubs, Logen und Bruderschaften werden, mit deren Zielen sie sich identifizieren. Der Autor spürt den mannigfachen Motivationen zur Mitgliedschaft nach und arbeitet als Antwort die Ziele dieser Vereinigungen heraus, die oft auch eine rational nicht immer zu erfassende Anziehungskraft ausüben. Dabei wird die Entwicklung, ausgehend von den geschichtlichen Ursprüngen bis zum heutigen Erscheinungsbild, kompetent dargestellt. Die vielfältigen Arten der Zusammenschlüsse werden thematisch unterteilt. ... Die Grenze zur Aufnahme von Clubs in dieses Band wird da gezogen, wo es sich um okkulte oder sektiererische Zusammenschlüsse handelt."
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